Dry Aged Cheeseburger vom Oberhitzegrill

Wenn du für Deine Gäste etwas Besonderes am Grill zaubern willst, dann mach doch mal Dry Aged Cheeseburger. Burger vom Grill, was soll daran toll sein? Dann hast du das Dry Aged überlesen. Das macht den Clou …

Was ist Dry Aged Beef?

Die sogenannte „Trockenreifung“ bewahrt in besonderem Maße Aroma im Fleisch. Dafür wird das Fleisch, meist vom Rind, 2 bis 8 Wochen am Knochen aufgehängt. Es schmeckt nussig und nach Butter und bekommt eine angenehm mürbe Konsistenz.

Durch den Aufwand ist das Dry Aged Beef etwas teurer, aber es lohnt sich. Dry Aged Burger vom Oberhitzegrill sind speziell!

Zutaten (Standard) für Dry Aged Cheeseburger vom Oberhitzegrill (4 Portionen)

  • 400 – 600 g Dry Aged Hackfleisch
  • 4 Scheiben Käse, etwa Cheddar
  • 4 Burger Buns
  • Zwiebeln
  • Tomaten
  • Salat
  • Salz und Pfeffer

Bei Bedarf und auf Wunsch:
Ketchup / Senf / Hamburger Sauce

Das Fleisch lässt du dir vom Fleischfachgeschäft durch den Wolf drehen. Wenn du selber einen Fleischwolf hast, wählst du ein entsprechendes Stück Dry Aged Entrecôte. Wichtig ist, dass das Fleisch gut gekühlt bleibt. Vor dem Wolfen lege ich das Stück Fleisch in das 0 Grad Fach im Kühlschrank.

Varianten zum Standardrezept Dry Aged Cheeseburger vom Oberhitzegrill

Käse: Der Cheddar hat sich zwar bei Vielen zum Burger eingebürgert, ist aber kein Muss. Emmentaler oder Gruyère bringen eine andere Würze. Wer ganz mutig ist probiert auch einmal Blauschimmelkäse.

Doch wenn du schon Dry Aged Beef gekauft hast, dann vertraue dessen Eigengeschmack. Nehme milden helleren Cheddar oder auch Mozzarella Käse.

Burger Buns: Für viele sind Burger Buns einfach die großen Burgerbrötchen mit Sesam drauf. Wenn du mit besonderen Burger Buns eine Note setzen willst, dann probiere einmal die feinen Brioche Burger Buns.

Zwiebeln: Die einfachen Zwiebelringe kannst du besonders veredeln, wenn du sie karamellisierst. Du legst diese in eine schaumig erwärmte Mischung aus Olivenöl und Butter und lässt sie in maximal 10 Minuten glasig werden.

Nach dem Pfeffern und Salzen streust du Zucker darüber und rührst immer wieder vorsichtig um. Bei mäßiger Hitze karamellisiert der Zucker nach 15 Minuten. Du wirst nie wieder andere Zwiebeln auf den Burger legen wollen.

Salat: Der ist für viele eher Deko auf einem Burger. Probiere einmal Rucola aus. Mag zwar nicht jeder, ist aber eine sehr interessante und würzige Variante.

Zubereitung Dry Aged Cheeseburger vom Oberhitzegrill

1. Aus dem Hackfleisch formst du vier Pattys mit jeweils ca. 150 Gramm. Bei weniger Grillerfahrung gelingen die Patties leichter mit nur 100 Gramm Hack. Das Ganze geht gut von Hand oder auch mit einer Burgerpresse. Du solltest auch die fertigen Pattys immer gut kühl halten.

2. Die Burger Buns bereitest du wie folgt vor: Du halbierst diese und bestreichst die Innenseiten ganz leicht mit Butter. Nun kannst du alle Hälften leicht rösten, so dass die Innenseiten schön goldgelb und kross werden.

3. Wenn du wenig viel Erfahrung auf diesem Grill hast, gehe behutsam vor:
Starte beim Auflegen mit halber Höhe, damit der Pattie nicht schwarz wird. Wenn dir die Möglichkeiten vertrauter sind, kannst du dem Pattie kurz ganz oben große Hitze mitgeben und lässt ihn tiefer nachziehen.

4. Wenn du Kerntemperaturen messen willst, dann bedeuten

  • 40 bis 45 Grad Celsius: rare – außen geröstet, innen roh
  • 55 bis 60 Grad Celsius: medium oder rosa – breiter Garkreis, glasig gegarter Kern
  • 66 bis 70 Grad Celsius: well done oder durchgegart – durchgebraten ohne rohe Anteile

5. Die Burger Buns legst du ebenfalls auf halber Höhe auf und passt gut auf, sodass diese nicht verbrennen. Die Pattys belegst du mit einer Scheibe Käse. Folgend ist Timing gefragt: Der Käse sollte schmelzen, aber nicht dunkel werden. Die Pattys müssen die gewünschte Kerntemperatur erreicht haben.

Auf dem Oberhitzegrill wirst du diese Schritte daher nacheinander durchführen müssen, damit kein Stress am Grill entsteht. Wenn du mehr Erfahrung hast, kannst du auch mit zwei Grillrosten am Oberhitzegrill arbeiten.

Vorteil, der Fleischsaft kann auf Wunsch auch auf die Burger Buns tropfen.

6. Die Burger Buns belegst du mit den Pattys und den gewünschten Zutaten und baust deine leckeren Dry Aged Cheeseburger vom Oberhitzegrill auf.

Noch zwei Tipps:

1. Der Burgeraufbau und auch der Verzehr gelingen leichter, wenn du die fertigen Dry Aged Cheeseburger vom Oberhitzegrill durch ein Holzspießchen fixierst, das du mittig von oben durch die Burger Buns steckst.


2. Wenn du noch keine Erfahrung mit der besonderen Fleischnote eines Dry Aged Burger vom Oberhitzegrill hast, mache deine ersten Burger mit nur wenigen klassischen und milden Zutaten. So bekommst du ein Gefühl für den besonderen Eigengeschmack.