Vorteile und Nachteile beim Smoken

Eine Frage, welche wir sehr häufig gestellt bekommen ist: „Was sind die Vorteile und Nachteile beim Smoken.“ Diese Frage kommt deshalb sehr häufig, da viele noch keinen Smoker Grill besitzen und es in Bekannten und Verwandtenkreis auch noch sehr wenige Smoker Grill gibt. Auch wenn das Barbecue zunehmend beliebter wird, ein Smoker Grill ist und bleibt noch relativ selten.

Aber die Frage kommt genau aus diesem Grund, ja nicht umsonst. Man scheut die teilweise recht hohen Anschaffungskosten und den Platz, den ein solcher Smoker Grill einnimmt. Da ist die Frage: „Was sind die Vorteile und Nachteile beim Smoken“, selbstverständlich.

Im Folgenden möchten wir auf die Vorteile und Nachteile des Smokens eingehen und dir so bei deiner Entscheidung etwas unter die Arme greifen.


 Vorteile beim Smoken

  1. Die Vielfältigkeit beim Smoken ist der Hammer. Fleisch, Fisch, Gemüse, Pizza oder Brot – alles kein Problem. Das führte bei uns regelmäßig dazu, das die Küche mehr in Richtung Smoker Ecke wandert und viele Speisen auf dem Smoker zubereitet werden.
  2. Ein Hauptgrund oder Vorteil beim Smoken ist der Geschmack, einfach herrlich – die Speisen erhalten auf den Smoker eine wunderbare Rauchnote, welche man so in der Küche (Ofen) nicht bekommen kann. Je nach Bedarf lässt sich das Raucharoma über die Holzsorte bzw. Räucherchips steuern und an denen eigenen Geschmack anpassen.
  3. Meist wird das Grillgut vor dem Smoken in Marinade eingelegt und erst nach 24 oder mehr Stunden aufgelegt. Des Weiteren verbringt das Grillgut eine sehr lange Zeit im Smoker. Dies hat den Vorteil, das die Marinade den Geschmack besonders gut an das Fleisch abgeben kann.
  4. Das Smoken ist dem indirekten Grillen sehr ähnlich – auch hier liegt das Grillgut nicht direkt über dem Feuer oder der Energiequelle, sodass kein Fett oder Fleischsaft auf die Glut tropfen kann. Dadurch, dass kein Fett oder Fleischsaft auf die Glut trifft, können dabei auch keine gesundheitsschädlichen Gase entstehen. Ein Plus für die Gesundheit.
  5. Durch das Garen bei niedrigen Temperaturen bleibt das Fleisch zarter und verliert weniger Saft. Wieder ein Punkt für den Geschmack.
  6. Ein Smoker bietet in der Regel eine relativ große Fläche zum Auflegen von Speisen. Dies bietet den Vorteil, auch mal eine größere Gruppe von Gästen mit dem Smoker bekochen zu können.
  7. Die Bedienung oder Verwendung eines Smokers ist in der Regel sehr einfach. Hauptaufgabe ist es die Temperatur über den Zeitraum des Garens konstant zu halten. Je nach Smoker Grill gibt es unterschiedliche Möglichkeiten die Temperatur zu regeln. Sicher bedarf es etwas Übung, hat man aber einmal den Dreh raus läuft der Smoker meist schnurrgerade aus.
  8. Durch die gleichmäßigen Temperaturen von der heißen Luft, welche das Grillgut umschließt, kann in der Regel nichts anbrennen oder austrocknen. 
  9. Durch die niedrigen Temperatruren steigt die Kerntemperatur im Fleisch ebenfalls nur sehr langsam an. Dies hat den Vorteil, das die natürlichen Enzyme aus dem Fleisch optimale Bedingungen erhalten und so dafür sorgen könnnen, dass das Fleisch quasi im Zeitreifer noch im Smoker nachreifen kann. Man spricht hierbei auch von der Schnellreifung beim Garen.
  10. Auch große Fleischstücke oder Spare Ribs lassen sich auf einem Smoker Grill sehr gut und leicht zubereiten, während man auf einem normalen Grill meist mit vielen Problemen zu kämpfen hat. So sind große und dicke Fleischstücke auf einem normalen Grill gerne außen verbrannt und innen noch roh. Dieses Problem haben wir durch die schonende Garmethode beim Smoken nicht.
  11. Grundsätzlich könnte man meinen, das man bedingt durch die lange Garzeit auch einen sehr hohen Arbeits- und Zeitaufwand hat. Dem ist in der Regel aber nicht so. Ein gut eingestellter Smoker kann über Stunden hinweg die Temperatur halten, ohne das ständig jemand danebenstehen muss. Selbstverständlich sollte man beachten, dass ein Feuer (auch im Smoker) einer gewissen Sorgfaltspflicht mit sich bringt.

Nachteile beim Smoken

Klar, wo es Vorteile gibt – da gibt es auch Nachteile. Hier unsere Auflistung der Nachteile beim Smoken.

  1. Der Zeitfaktor sollte nicht unterschätzt werden. Die Speisen benötigen auf dem Smoker ein Vielfaches länger, um Gar zu werden. So sind spontane Grillpartys mit dem Smoker eher schwierig. Einzige Möglichkeit, man nutzt den Smoker als normalen Grill – diese Funktion bieten viele Smoker Grills, sodass man sehr flexibel ist.
  2. Der Umgang mit dem Smoker benötigt etwas Erfahrung. Es ist wichtig sehr konstante Temperaturen in der Garkammer zu haben, ansonsten kann das Grillgut an Qualität und Geschmack verlieren. Die Erfahrung kommt aber mit der Zeit, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – nur geduld.
  3. Ein Smoker braucht ein gewisses Maß an Pflege, nicht viel mehr als ein normaler Grill aber man sollte schon etwas Zeit einplanen.
  4. So ein Smoker ist in der Regel deutlich größer als ein normaler Grill. Gut, dafür bietet er auch viele Vorteile – man sollte sich jedoch über den Platzbedarf des Smokers im Klaren sein.
  5. Ein weiterer Nachteil des Smokers ist das Gewicht, viele Smoker sind schwer und lassen sich nur mit viel Mühe bewegen. Achte deshalb von dem Kauf darauf, welche Möglichkeiten du hast und wie oft dein Smoker bewegt werden muss.

Fazit:

Es gibt Vorteile und Nachteile beim Smoken – keine Frage. Wie stark man nun die einzelnen Punkte gewichtet muss, und sollte jeder für sich persönlich entscheiden. Für uns überwiegen die geschmacklichen Vorteile beim Smoken die Nachteile bei weitem.

Dieses Gefühl und der besondere Geschmack beim echtem Barbecue, Barbecue bei dem das Wasser gleich literweise im Munde zusammenläuft, ist einfach jede Mühe wert.

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