Räucherofen – Räucherschrank – Räuchertonne – Smoker Grill

Als leidenschaftliche Genießer von geräuchertem Fisch und gesmoktem Fleisch war uns recht schnell klar, dass wir auf freizeit-smoker.de auch Informationen rund um das Räuchern veröffentlichen möchten. Aus diesem Grund findest du in diesem Blog erstmal grundlegendes Basiswissen zum Räuchern selbst und natürlich auch den unterschiedlichen Räucheröfen.

Um diesem Blog etwas mehr Übersicht zu verleihen, haben wir uns dazu entschlossen ein paar Unterüberschriften zu wählen. Dies hat den Vorteil, dass du sicherlich schneller die gesuchten Informationen findest und zum anderen sollte es etwas aufgeräumter wirken.

  1. Was ist ein Räuchern?

Dabei werden wir unter anderem auf die unterschiedlichen Arten des Räucherns eingehen, wobei wir uns dabei auf Heißräuchern und Kalträuchern konzentrieren werden.

  1. Wie ist ein Räucherofen aufgebaut?
  2. Was gibt es für Räucheröfen?
    • Räucherschränke
    • Tischräucheröfen
    • Räuchertonnen
    • Smoker Grill
  3. Wie wird ein Räucherofen beheizt?
  4. Worauf beim Kauf des Räucherofen achten?

Hierbei gehen wir auf die unterschiedlichen Punkte ein, auf die man unserer Meinung nach beim Kauf eines Räucherofens achten sollte.

Was ist Räuchern?

Beim Räuchern geht es darum Lebensmittel oder Speisen zu konservieren beziehungsweise diese zu aromatisieren. In der heutigen Zeit geht es jedoch wohl meist oder oft darum die Lebensmittel oder Speisen mit einem bestimmten Aroma zu aromatisieren, sodass diese noch schmackhafter werden. Durchgeführt wird der Prozess des Räucherns meist mit Fisch oder Fleisch jeglicher Art – es ist aber auch durchaus möglich Gemüse zu räuchern.

Des Weiteren gibt es noch eine Sonderform die erst seit einiger Zeit in Deutschland stetig an Bekanntheit dazu gewinnt. Dabei ist die Rede vom Räuchern bei hohen Temperaturen, sodass die Speisen oder Lebensmittel zum einen Gegart werden und zum anderen mit einem feinen Aroma durch das Räuchern versehen werden können. Man spricht hierbei oft auf vom Smoken oder vom Barbecue Smoken.

Doch warum spricht man bei dieser Sonderform von smoken? Das ist ganz einfach, denn das Wort „Smoke“ kommt aus dem englischen und bedeutet „Rauch“. Es handelt sich hierbei also lediglich um eine englische Bedeutung. Viel entscheidender bei dieser Sonderform ist das Wort Barbecue welches auch gern mit BBQ abgekürzt wird und ungefähr vermuten lasst, welche Speisen oder Lebensmittel zubereitet werden.

Heißräuchern

Beim Heißräuchern wird eine Temperatur von 50°C bis etwa 85°C angewendet. Gerade zu Beginn des Heißräucherns wird oft eine erhöhte Temperatur um Bereich von 85°C genutzt um die Speisen und Lebensmittel erstmal zu garen. Nachdem der Garprozess abgeschlossen ist wird dann teilweise die Temperatur auf bis zu 50°C gesenkt, solange bis das entsprechende Raucharoma erreicht ist.

Um die Lebensmittel und Speisen vor dem austrocknen zu schützen gibt es in einigen Räucheröfen auch die Möglichkeit in der Feuerkammer eine Wasserschale zu deponieren, sodass Feuchtigkeit in die Räucherkammer eingetragen wird und die Speisen und Lebensmittel so vor dem Austrocknen schützt.

Beim Eintragen von Feuchtigkeit sollte jedoch unbedingt beachtet werden, das diese Feuchtigkeit natürlich auch dazu führt, das durch den Räuchervorgang kaum bis keine haltbarmachende Wirkung mehr erzielt werden kann. Dies ist jedoch meist grundsätzlich bei Heißgeräuchertem der Fall, sodass besonders Speisen und Lebensmittel nach dem Heißräuchern schnell verzehrt werden sollten.

Die Räucherzeit beim Heißräuchern ist je nach Räuchergut sehr unterschiedlich und sehr davon abhängig wie dick oder stark das Räuchergut ist. Des Weiteren ist die Räucherzeit natürlich auch davon abhängig, wie stark das Raucharoma ausgeprägt werden soll. Meist rechnet man beim Heißräuchern mit einer Räucherzeit von mehreren Stunden.

Produkte und Lebensmittel welche besonders zum Heißräuchern geeignet sind: Schinken, Aale, Makrele oder andere Fische und Meeresfrüchte.

Kalträuchern

Beim Kalträuchern herrschen ganz besondere Bedingungen und das Räuchergut muss in der Regel einer speziellen Vorbereitung wie dem Pökeln unterzogen werden. Beim Kalträuchern im Räucherofen selbst wird dann eine Temperatur von 15°C bis 25°C angewendet.

Diese wirklich sehr niedrige Temperatur hat natürlich erheblichen Einfluss auf die Räucherzeit, die besonders beim Kalträuchern schnell bei einigen Tagen oder sogar Wochen liegen kann. Da es hierbei sehr darauf ankommt die Temperatur nicht über 25°C bis 30°C steigen zu lassen, ist beim Kalträuchern wirklich Feingefühl gefragt.

Denn eins sollte klar sein, es ist für den Laien wirklich schwer möglich die Temperatur über einen solch langen Zeitraum so genau zu halten. Besonders unter dem Aspekt, das auch beim Kalträuchern Feuer zum Einsatz kommt mit dem der charakterliche Rauch geschaffen wird, um die Speisen oder Lebensmittel in der Räucherkammer zu räuchern und diese so zu aromatisieren.

Da es wirklich schwer ist die Temperatur beim Kalträuchern über einen langen Zeitraum so genau und exakt in dem Bereich von 15°C bis 25°C zu halten, sollte man sich nach einem Räucherofen umschauen welcher direkt vom Hersteller mit der Möglichkeit ausgestattet ist, die Temperatur automatisch zu regeln.

Wie ist ein Räucherofen aufgebaut?

Der Aufbau von einem Räucherturm ist in der Regel relativ gleich und dennoch gibt es deutliche Unterschiede im Aufbau und in der Größe. Meist findet sich am Fuße des Räucherofens eine Möglichkeit das Feuer zu entzünden. Wobei wir hier schon beim ersten Punkt angekommen sind, denn ein echtes Feuer ist im Räucherofen meist kaum gewünscht, denn dies würde je nach Räucherofen die Temperaturen vermutlich sehr stark ansteigen lassen.

Beim Räuchern möchte man jedoch meist keine hohen Temperaturen erreichen, sondern durch starke Rauchbildung die Lebensmittel oder Speisen im Räucherofen aromatisieren. Daher befindet sich je nach Räucherofen zwischen der „Feuerstelle“ und der „Räucherkammer“ in vielen Fällen noch eine kleine Abtrennung aus Metall. Je nach Räucherofen wird die Luft von dieser Abtrennung in spezielle Bereiche des Räucherofens geleitet und oder durch kleine Löcher in die „Räucherkammer“ geleitet.

Einige Räucheröfen bieten sogar die Möglichkeit die Rauchzuvor mit einem kleinen Schieber zu regeln. Hierbei kann man dann per Hand sehr gut einstellen, wieviel Rauch und Temperatur von der „Feuersteller“ in die „Räucherkammer“ gelangen kann.

Oberhalb der eigentlichen „Räucherkammer“ des Räucherofens befindet sich dann meist eine kleine Öffnung, welche man auch als Schornstein bezeichnen kann. Über diese Öffnung entweicht der Rauch und die Luft aus dem Räucherofen um Platz für neuen Rauch aus der Feuerkammer zu schaffen.

Je nach Räucherofen-Modell sind die Seitenbereiche und andere Bauteile des Räucherofens sehr gut isoliert. Dies ist oft darin begründet, dass man die Temperatur in der Räucherkammer möglichst gleichmäßig halten möchte, um ein perfektes Räucherergebnis zu erlangen.

Dabei ist zu beachten, das besonders sehr günstige Räucheröfen oft nicht über eine solche Isolierung verfügen oder teilweise vom Hersteller sogar auf ein Thermometer verzichtet wird. Sicherlich kann man auch mit diesen Räucheröfen sehr gute Ergebnisse erzielen und gerade im kleinen privaten Rahmen für wenige Fische lohnt sich oft ein großer und teurer Räucherofen nicht.

Bei diesen einfachen Räucherofen gilt es daher jedoch zu beachten, dass die Anwendung durchaus etwas Übung bedarf, bis man den Dreh richtig raus hat. Wir empfehlen daher als Ergänzung sich ein Grill-Temperatur zu kaufen um die Temperatur in der Räucherkammer zu überwachen.

Was gibt es für Räucheröfen?

Mit fortscheitender Entwicklung haben sich am Markt für Räucheröfen auch sehr unterschiedliche Systeme entwickelt. Jeder Räucherofen-Typ hat dabei Vorteile und Nachteile gegenüber den anderen Räucherofen-Typen. Je nach Anwendung und persönlichem Bedarf entscheidet man sich dann meist für den Räucherofen, der am besten zu den zum persönlichen Bedarf und dem Anspruch an den Räucherofen passt.

Der Räucherschrank – Räucherofen

Wer oft und auch größere Mengen räuchert sollte sich beim Kauf eines Räucherofens vor allem nach Räucherschränken umsehen. Diese Geräte sind in unterschiedlichen Größen am Markt erhältlich und sind teilweise mit sehr praktischen Funktionen ausgestattet, sodass man teilweise auch sehr einfach mit einem solchen Gerät Kalträuchern kann.

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Letzte Aktualisierung am 20.08.2017 um 06:13 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Smoker Grills – Räucherofen

Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus Grill und Räucherofen. Diese Geräte sind meist unter dem Namen Smoker Grill oder Barbecue Smoker Grill bekannt und werden unter diesen Bezeichnungen im Handel vertrieben. Dabei sollte man beachten, das diese Geräte in anderen Ländern deutlich bekannter sind und man in Deutschland leider oft noch nicht weiß worum es dabei genau geht.

Hält der BBQ (Barbecue) Trend in Deutschland jedoch weiterhin an, dann wird sich dies im Laufe der nächsten Jahre ganz sicher ändern – da sind wir uns ziemlich sicher.

Beheizt werden Smoker Grills in der Regel mit Holz, Holzkohle, Grillbriketts oder auch mit Gas. Je nach Smoker Grill gibt es Systeme, die die Temperatur im Smoker automatisch steuern und das Räuchern mit dem Smoker Grill auf diesem Wege erheblich erleichtern.

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Die Räuchertonne – Räucherofen

Vom Aufbau teilweise sehr ähnlich dem Smoker Grill und dem Räucherschrank. Man könnte fast von einer Kombination dieser beiden Räucheröfen sprechen. Die Räuchertonne ist im Handel teilweise auch unter dem Begriff „Ugly Drum Smoker“ erhältlich.

Im Wesentlichen handelt es sich bei der Räuchertonne um ein Fass in welchem unten ein Feuer entfacht wird. Oberhalb von diesem Feuer befindet sich dann meist eine Schale die wahlweise mit Wasser oder mit Sand befüllt wird. Oberhalb dieser Schale kann man dann je nach Wunsch die Speisen und Lebensmittel einhängen oder einlegen.

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Es gibt Räuchertonnen mit festen Größen, die in ihrer Höhe nicht verändert werden können. Es sind am Markt jedoch auch Räuchertonnen erhältlich, deren Höhe man über Zwischenstücke sehr flexibel anpassen kann. Dies hat den Vorteil, dass man besonders bei der zu räuchernden Menge wirklich sehr flexibel ist, da man die Räuchertonne in so einem Fall einfach und schnell anpassen kann.

Beheizt werden Räuchertonnen in der Regel mit Holz, Holzkohle oder Grillbriketts. Es gibt jedoch vereinzelt auch Räuchertonnen mit Gas- oder Stromheizung. Dabei sollte man beachten, das Räuchertonnen mit Gas- oder Stromheizung wirklich sehr schwer am Markt zu bekommen sind. Oft muss man sich diese Systeme daher einzeln anfertigen lassen.

Der Tischräucherofen – Räucherofen

Der Tischräucherofen eignet sich vor allem dann, wenn nur von Zeit zu Zeit und in kleinen Mengen geräuchert werden soll. Dabei sollte unbedingt beachtet werden, das man mit einem Tischräucherofen meist nur Heißräuchern kann und die Kalträucherung wirklich nur selten bei einigen Modellen dieser Gattung möglich ist.

Des Weiteren sollte man unbedingt beachten, dass hierbei oft die hängende Räucherung nicht möglich ist. Meist müssen die Speisen oder Lebensmittel liegend in den Tischräucherofen eingebracht werden. Dazu ist im Tischräucherofen ein Rost vorhanden, auf welches man die Speisen und Lebensmittel auflegt.

Ideal sind diese Tischräucheröfen immer dann, wenn wirklich nur selten und in kleinen Mengen geräuchert wird. Aber genau hier liegt auch der Vorteil, denn solche Tischräucheröfen lassen sich sehr gut beim Camping oder auf dem Balkon nutzen.

Beheizt werden Tischräucheröfen in der Regel mit einer Elektroheizung oder durch den Einsatz von kleinen Gel-Brennern, wie man sie teilweise auch vom Raclette her kennt.

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Wie wird ein Räucherofen beheizt?

Bereits bei der Vorstellung der unterschiedlichen Räucheröfen haben wir darauf hingewiesen, welcher Räucherofen in der Regel wie beheizt wird. In diesem Teil möchten jedoch nochmal expliziert auf die unterschiedlichen Möglichkeiten eingehen, die es gibt einen Räucherofen zu beheizen. Dabei werden wir insbesondere auf die Vorteile und Nachteile der unterschiedlichen Heizarten eingehen.

Dabei ist natürlich schon mal zu erwähnen, dass die Verwendung von einer Elektroheizung oder einer Gasheizung besonders leicht ist und diese Art der Heizung im Räucherofen auch deutlich weniger Arbeit macht, als eine Holzheizung. Doch kommen wir zu den Vorteilen

Holz –  Vorteile:

  • Man kann schnell und viel Temperatur erreichen
  • Der Preis für Holz ist oft gering
  • Meist leicht verfügbar

Holz – Nachteile:

  • Die Temperaturregelung mit Holz ist gerade für Anfänger schwer
  • Man muss die Temperatur wirklich oft beobachten
  • Der Räucherofen muss für Holz geeignet sein
  • Keine sofortige Abschaltung möglich
  • Asche muss entsorgt werden
  • Temperatur kann je nach Holz und Wetter schwanken

Elektroheizung – Vorteile:

  • Temperatur sehr leicht zu regeln
  • Sofort abschaltbar
  • Gerade für Anfänger sehr leicht in der Bedienung
  • Kein Verbrennungsabfälle wie zum Beispiel Asche

Elektroheizung – Nachteile:

  • Kann nur eingesetzt werden, wenn Strom vorhanden ist
  • Strom kann je nach Region und Land sehr teuer sein
  • Raucharoma muss über den Einsatz von Räuchermehl, Räucherchips oder ähnlichem erzeugt werden

Gasheizung – Vorteile:

  • Gerade für Anfänger ist die Temperatur per Gasheizung leicht zu regeln
  • Sofort abschaltbar
  • Die Temperatur bei einer Gasheizung ist sehr konstant
  • Kein Verbrennungsabfälle wie zum Beispiel Asche

Gasheizung –  Nachteile:

  • Das Gas muss meist extra in Gasflaschen gekauft werden
  • Gerade bei Wind ist der Einsatz einer Gasheizung unter Umständen problematisch
  • Sollte durch die Feuergefahr überwacht werden
  • Raucharoma muss über den Einsatz von Räuchermehl, Räucherchips oder ähnlichem erzeugt werden

Worauf beim Kauf des Räucherofen achten?

Bei Kauf eines Räucherofens gibt es einige sehr wichtige Dinge zu beachten. Dabei geht es im Wesentlichen darum, welche Anforderungen an den Räucherofen gestellt werden und was vom Räucherofen erwartet wird.

Im ersten Gedanken beim Räucherofenkauf geht es also darum zu entscheiden, ob man einen

  • Räucherschrank,
  • Tischräucherofen,
  • Räuchertonne,
  • oder einen Smoker Grill

kaufen möchte. Dies ist in der Regel davon abhängig ob der Räucherofen auch noch für andere Dinge genutzt werden soll, wie oft dieser im Einsatz ist, welche Mengen geräuchert werden sollen und welche Heiz-Art dabei zum Einsatz kommen soll.

Um die Übersichtlichkeit von diesen Blog etwas zu verbessen haben wir uns dazu entschlossen, den nun folgenden Teil in folgende Unterkategorien zu unterteilen:

  • Was darf der Räucherofen kosten?
  • Wie groß soll der Räucherofen sein?
  • Aus welchem Material soll der Räucherofen sein?
  • Welche Heiz-Art soll der Räucherofen unterstützen?
  • Soll der Räucherofen über eine Isolierung verfügen?
  • Welche Qualität soll der Räucherofen haben?
  • Muss der Räucherofen ein Thermometer haben?

Was darf der Räucherofen kosten?

Gerade der Preis spielt für viele beim Räucherofen eine große Rolle. Die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein. Oft ist man jedoch einfach nicht bereit große Summen für ein Gerät zu bezahlen, welches man nur wenige male pro Jahr nutzt.

Wird der Räucherofen öfter verwendet und dabei auch größere Mengen geräuchert, so wird meist auch etwas mehr Geld für den Räucherofen investiert. Wir sind jedoch der Meinung, das wir an dieser Stelle niemanden beeinflussen möchten – jeder soll das für den Räucherofen investieren was er selbst für richtig hält.

Es gibt gute Geräte die schon sehr günstig zu bekommen sind und es gibt natürlich Räucheröfen die einen hohen Preis haben und daher meist dann zum Einsatz kommen, wenn oft und viel geräuchert wird.

Dennoch halten wir es für wichtig, dass man sich vor dem Kauf eines Räucherofens ein Budget setzt, welches man bereit ist zu bezahlen. Ansonsten besteht schnell die Gefahr sich im großen Angebot ganz unterschiedlicher Räucheröfen etwas zu verlaufen. Ist der Wunsch-Räucherofen dann etwas über Budget aber trotzdem noch leistbar, dann geht das auch sicherlich in Ordnung.

Wie groß soll der Räucherofen sein?

Ein weiterer Punkt der unserer Meinung nach sehr wichtig beim Kauf von einem Räucherofen ist, ist die Größe die solch ein Gerät bieten soll. Hier kommt es zum einen auf die Menge an die man räuchern möchte und zum anderen natürlich auch auf die Größe dieser Speisen und Lebensmittel an.

Möchte man vorwiegend sehr große Fische im Räucherofen räuchern, dann sollte man auch beim Kauf darauf achten das diese großen Fische ohne Probleme in die Räucherkammer passen.

Vergessen darf man aber beim Kauf eines Räucherofens auch nicht, das man diesen Ofen auch in der Regel irgendwo abstellen muss. Es sollte also auch ein Platz für den Räucherofen vorhanden sein, an der der Ofen nicht stört, sodass man dem „Hobby“ ungestört folgen kann.

Hinweis: Gerade beim Kalträuchern ist es wichtig, das die Temperatur nicht überschritten wird. Daher empfehlen wir beim Kauf eines Räucherofens zum Kalträuchern darauf zu achten, dass der Räucherofen möglichst groß ist und zwischen Feuerstelle und Räuchergut ein möglichst großer Abstand herrscht. Dies hat den Vorteil, das sich Temperaturschwanken nicht so schnell am Räuchergut niederschlagen.

Aus welchem Material soll der Räucherofen sein?

Gerade Räucheröfen werden in unterschiedlichen Materialen angeboten. Hierbei finden sich zum Beispiel Räucheröfen aus

  • Verchromtes Metall
  • Verzinktem Stahlblech
  • Stahlblech
  • Aluminium
  • Aluminiertes Feinblech
  • Edelstahl

Für welches Material man sich entscheidet hängt sehr vom Räucherofen und der Bau-Art von diesem ab. Wir empfehlen gern Edelstahl, Aluminium, aluminiertes Feinblech oder massiven Stahl für den Räucherofen zu verwenden.

Bei verzinktem Stahlblech wären wir eher vorsichtig, da Zink unter Umständen gesundheitlich nicht ganz einfach zu handhaben ist. Wer dennoch einen Räucherofen aus verzinktem Stahlblech kaufen möchte, der sollte beim Kauf darauf achten das der Räucherofen aus lebensmittelunbedenklichem verzinktem Stahlblech gefertigt worden ist.

Welche Heiz-Art soll der Räucherofen unterstützen?

Neben den bisher genannten Punkten sollte man sich vor dem Kauf eines Räucherofens auch sehr gut überlegen, welche Heiz-Art man beim Räuchern anwenden möchte. Beim Heizen von Räucheröfen wird in der Regel grundsätzlich zwischen folgenden Heiz-Arten unterschieden:

  • Holzheizung
  • Elektroheizung
  • Gasheizung

Wobei man bei der Heiz-Art „Holz“ oft noch weitere Energieträger wie zum Beispiel Holzkohle oder Grillbriketts verwenden kann. Beachten sollte man, das jede Heiz-Art ihre eigenen Vorteile und Nachteile bietet und daher sehr zu den persönlichen Gegebenheiten vor Ort passen sollte.

Eine Übersicht zu den Vorteilen und Nachteilen der unterschiedlichen Heiz-Arten beim Räucherofen findet sich etwas oberhalb in diesem Blogbeitrag.

Hinweis: Einige Räucheröfen sind so aufgebaut, das man diese teilweise sogar mit den genannten 3 Heiz-Arten betreiben kann. Möchte man diesen echt schönen Vorteil nutzen, dann sollte man beim Kauf unbedingt darauf achten, dass der Räucherofen nicht nur eine Heiz-Art unterstützt. Gerade bei größeren Modellen gibt es oft eine gewisse Wahlmöglichkeit bei der Heiz-Art.

Aber auch hier lauert eine böse Falle, den passt man nicht auf bekommt man unter Umständen ein Gerät welches zwar für Gas und Strom geeignet ist – doch die entsprechenden Brenner müssen extra erworben werden. Hierbei würden wir eher auf ein Set setzen, indem bereits die benötigen Brenner enthalten sind. Dies kann man aber ganz nach Vorliebe so handhaben, wie man es gern möchte.

Soll der Räucherofen über eine Isolierung verfügen?

Da ein Räucherofen gern aus recht dünnem Material gefertigt wird, kann es wirklich sehr sinnvoll sein wenn dieser über eine Isolierung verfügt. Dies macht den Räucherofen vor allem unempfindlich gegen äußere Temperatureinflüsse wie zum Beispiel kalte Windstöße.

Des Weiteren sorgt die Isolierung natürlich auch dafür das sich die Luft im inneren wesentlich länger bei einer bestimmten Temperatur hält, da durch die Isolierung nicht so viel Temperatur an die Umgebung abgegeben wird.

Ein weiterer Punkt der natürlich für eine Isolierung spricht, ist das man beim Isolierten-Räucherofen sehr wahrscheinlich etwas beim Holz, Gas oder Strom sparen kann. Je nach Räucherofen und Menge die man räuchern möchte, unter Umständen ein sehr wichtiger Punkt. Denn egal ob Holz, Gas oder Strom – alle diese Energieträger kosten Geld und wollen daher auch sparsam eingesetzt werden.

Neben der eigentlichen Isolierung kann man aber auch auf die Materialstärke achten. Dieser Punkt ist besonders von dem Smoker Grills bekannt, denn hier gilt meist je dicker je besser. Das ist damit begründet, das dickeres Material die Wärme besser speichern kann und daher nicht so stark vom Temperaturschwankungen betroffen ist.

Welche Qualität soll der Räucherofen haben?

Grundsätzlich kann man natürlich nicht am Mark nach einem Räucherofen mit schlechter Qualität suchen, das macht keinen Sinn. Jeder Käufer von einem Räucherofen wird schon irgendwie darauf achten, dass der Räucherofen von einer bestimmten Qualität ist mit der man selbst Leben kann oder sogar sehr zufrieden ist.

Eine gute Qualität beim Räucherofen kann man teilweise an folgenden Punkten erkennen:

  • Die Schweißnähte sind sehr sauber und exakt ausgeführt.
  • Die Scharniere sind sauber angebracht, klemmen nicht und sie haben keinen Grat an dem man sich verletzen könnte.
  • Der Räucherofen ist gut abgedichtet und der Rauch kommt nur aus dem Schornstein. Ein unsauber gearbeiteter Räucherofen qualmt oft aus jeder Ecke.
  • Des Weiteren sollte ein guter Räucherofen nicht über scharfe Kanten oder Gräte verfügen.

Doch gerade beim Kauf im Internet ist es nicht wirklich leicht auf die Qualität eines Produktes zu achten, da hierbei eigentlich nnur Produktbilder zur Verfügung stehen. Doch weit gefehlt, denn bei einigen Produkten gab es schon Kunden und einige dieser Kunden haben unter Umständen sogar eine Bewertung hinterlassen.

In diesen Bewertungen kann man dann durchaus Informationen zur Qualität und der Verarbeitung des Räucherofens finden. Dies ist jedoch immer sehr Abhängig vom Produkt und den Kunde, welche die Bewertung schreiben. Sind keine Bewertungen zum Produkt vorhanden bleibt einem eigentlich nichts anderes übrig, als sich etwas am Preis zu orientieren.

Muss der Räucherofen ein Thermometer haben?

Ein Muss ist es natürlich nicht – aber ohne Thermometer lässt sich die Temperatur im Räucherofen nur sehr schwer bestimmen. Da es besonders beim Räuchern sehr auf die genauen Temperaturen ankommt empfehlen wir beim Kauf eines Räucherofens unbedingt auf ein gutes Thermometer zu achten.

Doch gerade Einsteigermodelle welche über eine Elektroheizung verfügen sind oft nicht mit einem Thermometer ausgestattet. In solch einem Fall empfehlen wir sich ein elektronisches Grillthermometer zu kaufen, sodass man auch hier die Temperatur im inneren des Räucherofens kontrollieren kann.