Grillen mit dem Gasgrill & Kauf eines Gasgrills

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Das Angebot an Gasgrills ist enorm umfangreich. Wohl viele Tausend Modelle stehen zur Auswahl. Im folgenden erfährst du, welche Unterschiede es gibt und worauf du beim Gasgrill kaufen achten solltest. Zudem findest du zahlreiche Tipps zum Gasgrill sowie viele Hinweise zu Ausstattungsdetails, Handhabung und Anwendungsmöglichkeiten.

Inhaltsverzeichnis

Welchen Gasgrill kaufen? Das sind die Bauarten!

Um ganz verschiedene Anforderungen zu erfüllen, bekommst du Gasgrills in zahlreichen unterschiedlichen Bauarten. Sie lassen sich in drei Kategorien zusammenfassen:

Gasgrills mit Unterwagen

Mit dem Unterwagen wird der Gasgrill mobil. Diesen Typ findest du auch unter der Bezeichnung Grillstation oder Grillwagen im Handel. Er ist ideal für kleinere Gärten oder auch Terrassen, die du möglichst flexibel nutzen möchtest.

Der Gasgrill mit Unterwagen kann hier beispielsweise in einem Geräteraum auf seinen Einsatz warten und ist dort zudem geschützt vor der Witterung. In größeren Gärten haben mobile Gasgrills den Vorteil, dass du sie dank eines stabilen Unterbaus auf zwei oder vier Rollen genau dahin schieben kannst, wo das BBQ stattfinden soll.

Gleichzeitig hast du an den meisten Grillstationen jede Menge Platz für Gasflasche, Ausrüstung und Grillgut.

Grillgeräte für den Einbau

Viele Grillfreunde verlagern die Küche während der Saison weitgehend nach draußen. Sie entscheiden sich oft dafür, einen Gasgrill zu kaufen, der sich im Terrassenbereich oder an einer anderen geschützten Stelle fest installieren lässt.

Da die Einbaulösungen ganzjährig im Außenbereich verharren und zudem den zentralen Blickfang der Gartenküche bilden, ist hier Hochwertigkeit besonders angesagt. Oft sind Grillgeräte für den Einbau daher aus äußerst hochwertigen Materialen in edlen Designs gefertigt.

Du musst hier also den einen oder anderen Euro mehr für die Anschaffung sowie eventuell für den fachmännischen Einbau einkalkulieren. Dafür erhältst du allerdings eine sehr langlebige Lösung, die passgenau montiert werden kann. Das macht dein Grillparadies ästhetisch zu einem Hochgenuss und erleichtert die Reinigung.

Tischmodelle

Sie sind örtlich sehr flexibel einsetzbar. Du bekommst sie als preisgünstige Kompaktgrills, die, falls der Mietvertrag nicht dagegen spricht, auch auf dem Balkon-Tisch aufgestellt werden können. Am anderen Ende der Skala findest du leistungsstarke Tischgeräte, die durchaus mit sechs Brennern ausgestattet sein können und eine eigene Stellfläche benötigen.

Letzte Aktualisierung am 25.05.2019 um 04:14 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Tipps zum Gasgrill 1

Neben diesen sehr verbreiteten Bauarten gibt es noch einige exotische Formate. Besonders erwähnenswert ist hier die Balkongrill-Variante in Form eines Blumenkastens mit Halterung zum Einhängen.

Fragen vor dem Kauf eines Gasgrills

Wieviel Platz steht dir zur Verfügung und für wie viele Personen soll die Grillfläche ausgelegt sein?

Es sind nämlich vor allem drei Faktoren, die beeinflussen, welchen Platzbedarf du für deinen Gasgrill einkalkulieren musst.

  • Wie viel Platz steht dir zur Verfügung?
  • Wie viele Personen soll der Gasgrill versorgen?
  • Welche Nutzung hast du für deinen Gasgrill vorgesehen?

Am vorhandenen Platzangebot kannst du natürlich nur mit größerem Aufwand etwas ändern. Falls du nicht ganz so viel Raum zur Verfügung hast, aber dennoch möglichst viele Personen bewirten willst, kannst du einen Gasgrill kaufen, dessen Seitenelemente abklappbar sind.

Wie viel Grillfläche du dabei pro Person benötigst, hängt wesentlich von der Art der Nutzung ab. Häufig wirst du hier Angaben finden, die auf dem Platzbedarf für Würstchen oder Steaks beruhen. Da kann es schonmal sein, dass Empfehlungen für das Grillrost-Format eines Zwei-Personen-Gasgrills bei 350 cm2 anfangen.

Nur, im Format knapp über DIN A5 wirst du, außer vielleicht als trendiges Gimmick aus grill-affinen Designer-Schmieden, keinen Gasgrill bekommen. Selbst Mini-Ausgaben liegen bei gut über 800 bis 1.000 cm2 (33-41 X 25-28 cm) und erreichen damit anderthalbfache DIN-A4-Größe. Bei realistischer Betrachtung ist das für zwei Personen aber auch schon ein Mindestmaß.

Schließlich sollen ja nicht nur ein paar Würstchen und Steaks aufs Rost. Angefangen bei der Scheibe Knoblauch-Baguette über die Grill-Tomate bis zum Gemüsespieß benötigen Beilagen auch beim Grillen zu zweit eine ganze Menge Platz. Dafür ist es auch bei einem kleineren Modell sinnvoll, wenn mindestens zwei Brenner zur Regulierung unterschiedlicher Temperaturzonen vorhanden sind.

Soll gar Fisch zubereitet werden, ist es auch für Pärchen besser, gleich einen Gasgrill zu kaufen, der eine größere Grillfläche um die 1.500 cm2 (50 X 30 cm) bietet.

Tipps zum Gasgrill 2

Die Grillrost-Klasse bis etwa 1.500 cm2 ist pärchentauglich und kann allenfalls noch eine dritte Person versorgen.

Ein so dimensionierter Gasgrill Grill kann für den Alltag in Zwei- bis Drei-Personen-Haushalten reichen. Willst du jedoch auch Gäste bewirten, kommst du damit nicht mehr aus. Blicken acht hungrige Augen auf das Grillrost, sollte die Grillfläche mindestens 2.000 cm2 groß sein. Aber auch das ist relativ.

Oft wird zwar eingewendet, dass bei einem größer dimensionierten Gasgrill möglicherweise ein erheblicher Teil der Grillfläche ungenutzt bleibt. Ein erhöhter Gasverbrauch könne die Folge sein. Das trifft aber nur dann zu, wenn du deinen Gasgrill ähnlich wie einen Holzkohlegrill verwendest. Tatsächlich aber hast du sehr viel mehr Möglichkeiten.

Sind mehrere Brenner vorhanden, kannst du beim direkten Grillen für wenige Personen die eine oder andere Flamme abgeschaltet lassen. Nutzt du die Technik des indirekten Grillens, wird sich dein Bedarf an Grillfläche etwa verdoppeln. Dieser vergrößert sich nochmals, wenn du mit Pizza, Grillstein und ähnlichem weitere Varianten ins Spiel bringst.

Ambitionierte Griller werden also auch beim BBQ zu zweit Verwendung für eine große Grillfläche ab 3.000 cm2 finden.

Tipps & Blogs zum Thema Gasflasche:

Für Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis: Welchen Gasgrill kaufen?

Als Anfänger hast du vielleicht noch keine ganz so vielfältige Nutzung ins Auge gefasst. Das spricht dafür, einen Gasgrill zu kaufen, der eine kleinere Grillfläche sowie einen geringeren Funktionsumfang bietet. Du kannst dir jedoch gewiss sein, dass du nach kaum einer Saison zum Fortgeschrittenen wirst, der es gar nicht abwarten kann, Neues auszuprobieren.

Als reiner Anfänger-Gasgrill ist es also möglich, ein Budget-Modell mit emaillierten Blech-Bauteilen und verchromtem Grillrost auszuwählen, wenn ein Mindestmaß an Qualitätsanforderungen erfüllt ist. Dabei solltest du dir jedoch bewusst sein, dass diese Anschaffung nur eine Investition für den Einstieg ist.

Selbst bei einer nur gelegentlichen Nutzung wirst du nämlich schnell einen hochwertigen Gasgrill kaufen wollen, der fortgeschrittene Ansprüche erfüllt und einige Ressourcen für die Zukunft bereit hält.

Tipps zum Gasgrill 3

Einsteiger sollten bedenken, dass ihre Ansprüche schnell steigen werden. Sie wählen ein kostengünstiges Basismodell oder entscheiden sich gleich für die solide Fortgeschrittenen-Klasse.

Im fortgeschrittenen wie im professionellen Bereich wiederum kommt es nicht nur auf Qualität, Größe und Funktionsumfang an. Hier ist auch Langlebigkeit ein Thema. Das bedeutet ebenfalls, dass bei einem Gasgrill für Fortgeschrittene und Profis Erweiterungsmöglichkeiten bestehen sowie Ersatzteile langfristig verfügbar sein sollten.

Dazu gehören Grillroste aus Edelstahl und Gusseisen in verschiedenen Stärken aber auch ein passender Drehspieß mit Motor. Nach einigen Betriebsjahren wirst du hier zudem die Brenner sowie die Brennerabdeckungen austauschen müssen. Für eine längerfristige Nutzung ist es also besser, sich für ein Produkt einer bewährten Marke zu entscheiden.

Innerhalb welcher Preisspanne kann ich einen Gasgrill kaufen?

Als Tischmodell kannst du schon einen Gasgrill kaufen, der kaum mehr als 70 Euro kostet. Gasgrills mit Unterwagen starten bei rund 90 Euro. Dafür allerdings kannst du keine Topmodelle anerkannter Marken erwarten.

Es stellt sich daher die Frage, inwieweit du unbekannten Herstellern oder gar Noname-Produkten vertrauen kannst. Sie bewegen sich abgesehen von einigen Ausnahmen im Low-Cost-Bereich. Das schlägt sich natürlich bei der Materialwahl, Qualität sowie Verarbeitung ebenso nieder wie beim Design und Funktionsumfang.

Tipps zum Gasgrill 4

Beim Gasgrill kommen Sicherheitsaspekte hinzu. Discounter-Ware, die keine Referenzen in Bezug auf Kennzeichnungen oder Zertifikate mitbringt, solltest du also meiden. Das mindeste ist ein CE-Zertifikat. Besser ist, wenn auch ein TÜV-Prüfsiegel vorliegt. Bei beiden sollte die Zertifikatsnummer angegeben sein.

Im Fachhandel sind derzeit etwa 40 Gasgrill-Marken vertreten. Einige Anbieter wie Activa und Taino aus Deutschland, Broilmaster aus den USA sowie Campingaz aus Frankreich haben sich auf günstige Angebote spezialisiert.

Aber auch Spitzenmarken – allen voran das niedersächsische Traditionshaus Landmann – bieten preiswerte Einsteigermodelle. Die untere Marken-Mittelklasse liegt daher bei ähnlichem Leistungsumfang oftmals nur wenige Euro über den Discounter-Preisen.

Meist verchromte Grillroste, Bauteile aus Blech sowie eine eher einfache Konstruktion nimmst du aber auch hier in Kauf.

Einstiegspreise für einen Kompaktgasgrill

Oberhalb der No-Name-Angebote bieten dir ab etwa 100 Euro Marken wie ProfiCook, Activa oder Landmann einfache Tischgrills mit Haube sowie klapp- oder abnehmbaren Seitenablagen für Balkon, Terrasse und unterwegs.

Sie haben meist schon einen zweiteiligen Grillrost aus Gusseisen, verfügen aber in der Regel nur über einen Brenner. Unbekannte Marken sind in der gleichen Preisregion oft schon mit zwei Brennern ausgestattet, kommen aber häufig nur mit einem emaillierten Blech-Grillrost.

Im Markenbereich sind gut ausgestattete Tisch-Gasgrills mit zwei Gasbrennern ab rund 200 Euro – von der Top-Marke Weber ab zirka 250 Euro – zu haben.

Bei welchem Preis fangen einfache aber hochwertige Grillstationen an?

Unter den Gasgrills mit Unterwagen fängt die Mittelklasse bei 200 bis 300 Euro an. Ab etwa diesem Preis kannst du einen Marken-Gasgrill kaufen, der dir zwei oder drei Guss- beziehungsweise Edelstahlbrenner sowie eine Grillfläche von rund 1.500 cm2 bietet.

Ein zwei- oder dreigeteiltes Edelstahl-Grillrost sowie eine teils doppelwandige Edelstahlhaube mit Thermometer sind in dieser Preisklasse ebenfalls schon möglich.

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Was muss ich bei fortgeschrittenen oder professionellen Ansprüchen investieren?

Wer noch mehr vom Gasgrill will, wird ab etwa 500 Euro investieren müssen. Dafür erhältst du Modelle mit über 2.000 cm2 Grillfläche, drei, vier oder mehr hochwertigen Brennern, Backburner, Kochstelle und weiteren möglichen Features.

Nach oben sind hier vor allem bei High-End-Marken wie Weber, Napoleon und Broil King keine Grenzen gesetzt. Hochwertige Gas-Grillgeräte für den Einbau sind sogar erst ab über 500 Euro erhältlich und erreichen schnell Regionen von mehreren Tausend Euro.

Tipps zum Gasgrill 4

Um herauszufinden, was dich dein Gasgrill wirklich kostet, kannst du den Kaufpreis durch die realistische Lebenserwartung des Grills in Jahren teilen. Oft wirst du dabei feststellen, dass ein kostspieligeres Modell günstiger ist als ein auf den ersten Blick preiswerteres.

Worauf ist bezüglich Material, Stabilität und Sicherheit zu achten, wenn ich einen Gasgrill kaufen will?

Der Korpus bestimmt den äußeren Eindruck des Gasgrills. Gebräuchliche Materialien sind einfache, lackierte oder emaillierte Stahlbleche, Edelstahl und Aluguss. Bei der Ausführung ist zwischen einwandigen und doppelwandigen Türen sowie Hauben zu unterscheiden.

Klar, in der unteren Preisklasse dominiert Einwandigkeit und Blech. Das hat gleich mehrere Nachteile: Blech-Bauteile sind weniger massiv als Edelstahl-Elemente. Folglich wird bei einer Grillstation der lackierte Unterwagen aus einfachem Stahl eine geringere Standfestigkeit aufweisen.

Noch instabiler wird das Ganze, wenn die Türen an den Unterschränken nur einwandig ausgeführt oder gar nicht vorhanden sind. Ein solches Modell wirst du möglicherweise mit bloßer Muskelkraft verformen können. Dazu können scharfe Kanten kommen, die ein Verletzungsrisiko mit sich bringen. Außerdem sind lackierte Bauteile stoßempfindlich sowie weniger witterungsbeständig.

Bei einem Gasgrill bleibt es nicht aus, dass sie nach einer Weile in Mitleidenschaft gezogen werden. Das Stahlblech unter der Legierung ist allerdings nicht rostfrei. Du wirst deinen Blech-Gasgrill also schon nach der ersten oder zweiten Saison entrosten und überlackieren müssen.

Selbst bei vielen Gasgrills, deren Unterbau aus Edelstahl gefertigt ist, bestehen der Brennerraum und/oder die Grillhaube aus emailliertem Blech. Auch hier wird die alltägliche Nutzung dazu führen, dass die Emaille mit der Zeit Blessuren aufweist und Roststellen entstehen. Außerdem ist die Reinigung aufwendiger als bei Edelstahl.

Tipps zum Gasgrill 5

 Das Zauberwort beim Gasgrill lautet Edelstahl. Nicht nur der Unterbau, auch die Grillhaube sollten aus Edelstahl gefertigt sein. Achte darauf, dass Türen und Haube aus doppelwandigem Material bestehen. Der Brennerraum sollte ebenfalls in Edelstahl ausgeführt sein. Du kannst aber auch einen sehr hochwertigen Gasgrill kaufen, der einen Brennerraum aus Aluguss bietet.

Ein Blick auf Details: Hierauf solltest du achten!

Warmhalterost: Bei vielen Gasgrills ist etwas erhöht ein Warmhalte-Bereich als Rost oder Fläche integriert. Leider besteht er selbst bei so manchem hochwertigen Gasgrill aus verchromtem Draht. Besser ist es, wenn auch die Warmhalte-Ablage aus Edelstahl gefertigt ist.

Flammenbild: Bei einem offenen Brenner beispielsweise aus Edelstahl oder Guss sollte das Flammenbild bläulich sein. Schlagen hingegen einzelne rote Flammen in die Höhe, kann das auf ein Material- oder Konstruktionsproblem hindeuten. Bei älteren Gasgrills liegt hier oft – insbesondere nach der Winterpause – eine Verstopfung des Brenners vor. Beim Keramikbrenner sieht das natürlich anders aus. Hier kommt es auf einen rotglühenden Mantel an.

Bedienelemente: Die Knöpfe sowie anderen Bedienelemente am Gasgrill sollten übersichtlich angeordnet und gut erreichbar sein. Dazu kommt, dass sie leichtgängig und präzise einstellbar sein müssen.

Unterschrank: Achte darauf, einen Gasgrill zu kaufen, bei dem du zumindest eine Fünf-Kilogramm-Gasflasche im Unterschrank verstauen kannst. Andernfalls musst du sie an einer gesicherten Stelle neben dem Grill aufstellen. Das ist nicht nur optisch ungünstig, sondern birgt auch Risiken und die Gefahr von Rostflecken auf dem Boden.

Fettschublade: Eine große, entnehmbare Auffangschale unter den Brennern ist sinnvoll, um den Grill vollständig von heruntergetropftem Fett reinigen zu können. Manchmal ist hier nur ein Mini-Töpfchen vorhanden, in welches jedoch nicht das ganze Fett abläuft. Folge ist, dass der Boden des Brennerbeckens verschmiert. Das ist nicht nur unhygienisch sondern kann sich auch entzünden.

Tipps zum Gasgrill 6

Ein Entzündungsrisiko besteht auch bei einer Fettschublade. Das kannst du minimieren, indem du die Fettschale mit Alufolie auslegst und mit Vogelsand bestreust. Das Fett kann nun tropfen und wird mit dem Sand verklumpen, ohne in Brand zu geraten. Nach einigen Grillabenden kannst du Alufolie und Vogelsand erneuern und hast stets eine saubere Fettschublade.

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Rollen: Auf zwei meist etwas größeren Rollen musst du deine Grillstation an der gegenüberliegenden Seite etwas anheben, um sie zu bewegen. Das sollte so konstruiert sein, dass der Gasgrill nicht unbeabsichtigt seine Position verändern kann. Feststellbremsen bieten zusätzliche Sicherheit. Steht dein Grillwagen auf vier Rollen, sind zuverlässig greifende Feststellbremsen obligatorisch.

Abschaltmechanismus: Insbesondere beim Betrieb auf geringer Stufe kann es leicht passieren, dass die Gasflammen erlöschen. Für diesen Fall solltest du einen Gasgrill kaufen, bei dem ein Abschaltmechanismus dann die Gaszufuhr automatisch stoppt.

Gasschlauch und -regler: Achte beim Gasschlauch und -regler auf gute Qualität und darauf, dass die Leistungsdaten des Druckminderers mit den Angaben für deinen Gasgrill übereinstimmen. Manchmal ist beispielsweise lediglich ein 30-mbar-Minderer vorhanden, obwohl ein 50-mbar-Modell benötigt wird. Tausche den Druckminderer gegebenenfalls aus und entscheide dich für einen doppelten Druckregler sowie für eine Schlauchbruchsicherung, auch wenn sie im Privatbereich erst ab 1.500 mm Schlauchleitung vorgeschrieben ist.

CE-Kennzeichnung: Die CE-Kennzeichnung ist in Deutschland Pflicht. Achte darauf, das bei dem Gasgrill, den du kaufen möchtest, auch die Zertifikatsnummer angegeben ist. Außerdem sind viele hochwertigere Gasgrills TÜV-geprüft. Das wird ebenfalls durch ein Prüfsiegel mit Zertifikatsnummer bestätigt.

Es sind also nicht wenige Details, auf die du achten solltest. Dazu kommen die Kernelemente eines jeden Gasgrills: Grillrost und Brenner.

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Überprüfe Schlauch, Ventile und andere Bereiche, über die Gas an die Brenner geleitet wird, regelmäßig auf Dichtigkeit. Dazu mischt du je zur Hälfte Wasser sowie Seifenlauge und besprühst oder bepinselst gasleitende Regionen damit. Zeigen sich im Betrieb irgendwo Bläschen, hast du undichte Stellen gefunden.

Aus welchem Material sollte der Grillrost bestehen?

Der Grillrost ist eines der zentralen Bauteile am Gasgrill. Schließlich steht er in direktem Kontakt mit dem Grillgut. Preiswerte Modelle setzen hier auf Grillroste aus verchromtem Draht oder gelegentlich auch aus emailliertem Stahlblech. Beide Materialien haben den Nachteil, dass ihre schützende Beschichtung schnell verkratzt oder absplittert.

Du wirst dich also schon nach ein paar Einsätzen mit rostenden Stellen beschäftigen müssen. Darüber hinaus wird das angegriffene Material immer spröder, was seine Reinigung zunehmend erschwert. Außerdem haben die dünnen Streben kaum Hitze-Kapazität. Sie nehmen Wärme nicht besonders gut auf und geben sie demzufolge auch nur in begrenztem Umfang ab.

Appetitliche Branding-Grillstreifen kannst du also weder auf dem Grillrost aus verchromtem Draht noch aus emailliertem Stahlblech erzeugen. Dazu kommt, dass in der verchromten Schicht Nickel enthalten ist. Darauf reagieren viele Menschen nicht nur allergisch, Nickel ist auch gesundheitsschädlich.

Oft kannst du aber Chrom-Roste durch hochwertige Versionen aus Guss oder Edelstahl ersetzen. Aus letzterem kannst du dir zudem sehr hochwertige Grillroste anfertigen lassen, musst dafür aber mindestens 50 Euro investieren.

Bleibt die Frage, ob ein Guss- oder Edelstahl-Rost die bessere Wahl ist. Die meisten hochwertigen Gasgrills sind mit Grillrosten aus Gusseisen ausgestattet. Einerseits sind sie etwas preiswerter als die Edelstahl-Varianten, andererseits beeindrucken sie durch viele günstige Eigenschaften.

Die herausragendste darunter ist sicher, dass Gusseisen ein ausgezeichneter Wärmespeicher ist. Das verkürzt die Grillzeiten. Desweiteren gelingen dir auf einem Guss-Grillrost mühelos beeindruckende Branding-Streifen. So soll BBQ aussehen! Was auf der einen Seite vorteilhaft ist, kann auf der anderen Seite aber auch mit Nachteilen verbunden sein: Empfindliches verbrennt schnell auf Gusseisen und die Möglichkeiten für ein indirektes Grillen sind eingeschränkt.

Auch solltest du diese Grillroste keinen größeren Temperaturschwankungen aussetzen. Sie sind zudem sehr schwer und benötigen eine ebenso aufwändige wie fachkundige Pflege. So sollte das rostempfindliche Material weder mit Wasser noch mit Spülmittel gereinigt werden.

Ferner ist vor der ersten Nutzung ein mehrfaches Einbrennen erforderlich. Das alles führt dazu, dass Gusseisen-Grillroste für Anfänger weniger empfehlenswert sind. Im Profibereich gibt es auf der Gusseisen- wie auf der Edelstahl-Seite Fans.

Edelstahl-Grillroste sind auch ohne Beschichtung rostfrei. Du kannst sie sehr hohen Temperaturen sowie Temperaturschwankungen aussetzen. Auch beeinflusst Edelstahl nicht den Geschmack des Grillguts. Die Oberfläche der Roste ist sehr glatt, was die unproblematische Reinigung mit Edelstahl- oder Messingbürsten zusätzlich erleichtert.

Allerdings haben Grillroste aus Edelstahl einen etwas höheren Kaufpreis. Aufgrund ihrer Langlebigkeit sind sie oft jedoch unterm Strich sogar kostengünstiger als Modelle aus anderen Materialien. Ein echter Nachteil hingegen sind ihre nicht optimalen Wärmespeicher-Eigenschaften.

Grillstreifen können mit ihnen, falls die Stäbe dick genug sind, zwar gelingen, doch werden anspruchsvolle Branding-Freunde Gusseisen bevorzugen. Für diejenigen jedoch, die den Aufwand beim Gusseisen scheuen, sind Edelstahl-Grillroste eine ideale Wahl.

Tipps zum Gasgrill 8

Achte darauf, dass die Edelstahlstäbe eine Stärke von mindestens 4 mm besser sogar 6 oder 8 mm aufweisen. Außerdem sollte der Abstand zwischen den Stäben deutlich weniger als 15 mm, im Idealfall unter 10 mm betragen. Bei Guss-Grillrosten hängt viel von der Anwendung ab, wie stark die Streben sein sollten.

Tipps zum Gasgrill 9

Sinnvoll ist es, einen Gasgrill zu kaufen, dessen Grillfläche durch zwei oder drei separate Grillroste unterteilt ist. Das hat Vorteile beim Einsatz mehrerer Brenner mit unterschiedlicher Hitzeverteilung und gibt dir die Möglichkeit, einen einzelnen Grillrost zu entnehmen und beispielsweise durch eine Grillplatte zu ersetzen.

Mit wie vielen Brennern sollte ein Gasgrill ausgestattet sein?

Die Hitze im Gasgrill stammt vom sogenannten Brenner. Seine Leistung wird in Kilowatt (kW) angegeben. Sie allerdings ist nicht das alleinige Merkmal, das seine Effektivität ausmacht. Bei hochwertigen Gasgrills sind Material, Verarbeitung und Bauweise so aufeinander abgestimmt, dass die vom Brenner abgegebene Heizleistung optimal genutzt wird.

Dabei ist es sehr ungünstig, wenn in einem Gasgrill nur ein Brenner verbaut ist. Ein indirektes Grillen ist hier ebenso unmöglich wie die gleichzeitige Zubereitung von Grillgut, das unterschiedliche Anforderungen an die Temperaturzufuhr stellt.

Auch ein kleiner Tisch-Gasgrill sollte also günstigerweise mit mindestens mit zwei Brennern ausgestattet sein. Für einen gelegentlichen Gebrauch zu zweit oder in kleiner Runde kann eine Leistung von zwei bis vier kW ausreichen. Gasgrills mit Unterwagen beginnen bei etwa sechs kW. Für sie reicht noch ein Fünf-Kilogramm-Gasflasche.

Mit zwei Brennern ist hier ein indirektes Grillen theoretisch möglich. Praktisch ist es ebenso wie das Pizza-Backen im Gasgrill aber erst ab drei Brennern wirklich sinnvoll. Größere Gasgrills mit vier bis sechs Brennern kannst du flexibler und für mehr Personen einsetzen. Sie leisten mindestens zehn kW und werden besser mit einer Elf-Kilogramm-Gasflasche bestückt.

Natürlich haben sie aber auch einen größeren Platzbedarf. Im Profi-Bereich werden die Brenner deutlich stärker. Mit 3,5-kW-Brennern können hier leicht 14 kW und mehr zusammenkommen. Solche sehr leistungsstarken Brenner in einem hervorragend konstruierten Gasgrill bringen schon nach wenigen Minuten mehr als 300 manchmal sogar 500 Grad Celsius an das Grillrost.

Tipps zum Gasgrill 10

Viele Möglichkeiten des Gasgrillens kannst du erst dann nutzen, wenn dein Gasgrill mindestens drei Brenner hat.

Welche Ausstattung sollte mein Gasgrill mitbringen?

Du erhältst einfache Gasgrills, die dir lediglich eine Grillfläche mit den dazugehörigen Brennern bieten. Du kannst aber auch einen Gasgrill kaufen, der mit dem Funktionsumfang einer ganze Grill-Landschaft ausgestattet ist.

Grundsätzlich überflüssig ist keines der möglichen Features. Es kommt einfach darauf an, wofür du deinen Gasgrill einsetzen möchtest. Folgende Ausstattungs-Extras können dich dabei unterstützen:

Warmhaltefläche

In einigem Abstand oberhalb vom Grillrost ist oft eine Ablage integriert. Nützlich ist sie beispielsweise für Gemüse oder Brot, das nach dem Rösten kurz darauf warten kann, serviert zu werden.

Tipps zum Gasgrill 11

Viele Möglichkeiten des Gasgrillens kannst du erst dann nutzen, wenn dein Gasgrill mindestens drei Brenner hat.

Arbeitsfläche

Praktisch ist, wenn dein Gasgrill zumindest an einer Seite eine Arbeitsfläche aufweist. Hier kannst du Kleinigkeiten bereithalten oder auch zum Beispiel eine Zwiebel in passende Scheiben schneiden.

Grillhaube

Sie gehört zu den unverzichtbaren Ausstattungsmerkmalen. Räuchern, Backen sowie indirektes Grillen sind nur möglich, wenn eine Grillhaube vorhanden ist. Achte darauf, dass sie mit einem hochwertigen Thermometer ausgestattet ist. Nicht unbedingt erforderlich aber im wortwörtlichen Sinne ein Hingucker ist ein Sichtfenster in der Grillhaube.

Kochplatte / Seitenbrenner

Willst du aus deinem Gasgrill eine ganze Outdoorküche machen, dann benötigst du natürlich auch eine Kochplatte. Du findest hier Modelle, bei denen seitlich ein zusätzliches kleines Grillrost angebracht ist oder die sich mit einer Kochstelle nach Art eines Gasherdes zeigen.

Versorgt wird die Kochgelegenheit über einen separat regelbaren Brenner, den Seitenbrenner. Du kannst hier Kartoffeln, Reis, Gemüse, Suppen, Spaghettis, Saucen oder was immer du willst im Topf garen. Wird die Kochplatte nicht benötigt, ist in der Regel eine Abdeckung vorhanden.

Turbo-Hitze

Für Steakfreunde interessant sind Gasgrills mit einem Bereich, der besonders stark erhitzt werden kann. Bei Temperaturen von mindestens 400 Grad Celsius – bei manchen Geräten sind 800 Grad Celsius möglich – kannst du hier deine Steaks professionell anbraten.

Infrarotbrenner

Sie imitieren das Holzkohle-Prinzip. Die Flammen des Gasbrenners erhitzen einen Keramikmantel, der wie bei der Holzkohle rotglühend Infrarot-Hitze an das Grillgut abgibt. Damit werden Fleischstücke außen kross und bleiben innen schön saftig.

Wichtig ist, dass du den Infrarotbrenner vor der Nutzung gut aufheizt. Außerdem benötigen die Keramik-Bauteile eine sorgfältige Pflege. Dafür belohnt dich ein Gasgrill mit Infrarotbrenner zugegebenermaßen bei einem etwas höheren Preis durch ausgezeichnete Grill-Ergebnisse.

Heckbrenner / Backburner

Prinzipiell kannst du dich damit begnügen, die Leckereien am Drehspieß über deiner regulären Grillfläche zu grillen. Bessere und vor allem schnellere Ergebnisse erzielst du aber mit einem Heckbrenner oder Backburner.

Dieser zusätzliche Brenner ist etwas erhöht an der Rückseite angebracht. Auch für den Heckbrenner wird sinnvollerweise ein Infrarotbrenner verwendet. Bei geschlossenem Deckel dient der Backburner übrigens als Oberhitze unter anderem, wenn du Pizza ‚grillst‘.

Tipps zum Gasgrill 13: Du wirst den Heckbrenner schätzen, wenn du ihn hast. Er gehört aber zu den seltener genutzten Gasgrill-Features und kann auch fehlen.

Lavastein

Ursprünglich aus der Gastronomie stammt die Methode, auf einem Gasgrill Keramik- oder Lavasteine zu erhitzen und darüber Fleisch, Fisch oder Gemüse zu grillen. Inzwischen kannst du aber auch für den Privatbereich einen recht preisgünstigen Gasgrill kaufen, der für Lavasteine geeignet ist. Allerdings müssen die Steine gut aufgeheizt werden und die Grillfläche ist weniger effektiv nutzbar.

Sinnvolles bis unverzichtbares Zubehör

Zubehör für deinen Gasgrill gibt es in Hülle und Fülle. Mit diesem Zubehör nutzt du deinen Gasgrill noch effektiver:

Steakplatte: Ein echtes Multitalent ist die Steak- oder Grillplatte. Am weitesten verbreitet sind Modelle aus emailliertem Gusseisen. Du kannst sie auf den Grillrost legen oder – noch professioneller – einen Grillrost durch sie ersetzen.

Für viele Markengrills bekommst du Steakplatten als passgenaues Zubehör. Sie sind in der Regel beidseitig nutzbar. Zum Grillen von Steaks mit Branding-Streifen ist die eine Seite geriffelt. Die andere Seite hingegen ist glatt. Auf ihr kannst du Pilze oder auch mariniertes Paprikagemüse ebenso zubereiten wie schmackhafte Omelettes.

Pizzastein: Damit dir auf deinem Gasgrill Pizza, Brot, Quiche und vieles mehr gelingt, benötigst du einen mindestens anderthalb Zentimeter starken Pizzastein, den du als Cordierit oder Schamott Stein bekommst. Ihn kannst du übrigens auch im Backofen oder auf einem Holzkohlegrill nutzen.

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Hinweis: Mit dem Pizzastein von Pimotti (in der 3cm Ausführung), konnten wir bereits selbst Erfahrungen sammeln. Hier gehts zum Blog: Pizzastein auf dem Grill oder Smoker Grill

Grillbrett: Gourmetfreuden können so einfach sein. Mit einem Räucherbrett zauberst du erlesene Gerichte auf deinem Gasgrill. Das Brett wird gewässert und danach abgetrocknet sowie auf dem Gasgrill erhitzt. Wenn du das erste Knacken hörst, kannst du es belegen – vielleicht mit einer Forelle auf Orangen- und Zitronenscheiben mit Kräutern und Cocktailtomaten.

Drehspieß: Die klassische Grillmethode ist, das Grillgut auf den Rost zu legen und von allen Seiten in einen Hochgenuss zu verwandeln. Wie wäre es aber mal mit einem ganzen Hendl vom Grill, einem gefüllten Spießbraten oder auch einem pikanten Gyros? Für all dies benötigst du einen Drehspieß. Bei einigen Gasgrills ist der Drehspieß bereits integriert. Bei vielen anderen ist er darauf vorbereitet und gehört zum Zubehör, das du inklusive Motor erhältst.

Räucherbox: Räucherboxen kannst du in vielen verschiedenen Größen für deinen Gasgrill kaufen. Sie sind entweder aus Gusseisen oder aus Edelstahl gefertigt. Außerdem bekommst du bereits gefüllte Einweg-Lösungen.

Schutzhülle: Ein Muss für deinen Gasgrill. Die passende Abdeckung schützt nicht nur vor Witterungseinflüssen. Sie verhindert auch, dass dein Gasgrill beispielsweise mit klebrigem Blütenstaub bedeckt wird, den der Wind auch in geschützte Gartenbereiche trägt.

Vervollständigt wird das Zubehör durch Grillbürste, Grillspachtel, Microfasertuch, Grillhandschuhe, Grillzange und -wender sowie ein Thermometer, um die Innentemperatur von Fleischstücken zu messen.

Wie reinige ich einen Gasgrill?

Zur Reinigung bringst du im ersten Schritt deinen Gasgrill bei geschlossener Haube auf Temperatur. Danach öffnest du die Haube und bürstest den Grillrost mit einer Grillbürste mit Edelstahl oder Messingborsten ab. Grillroste aus Gusseisen solltest du zudem einölen.

Dafür gibt es spezielle Sprays. Für eine intensivere Reinigung kannst du die Roste entnehmen und die Brennerwanne mit einem geeigneten Grillspachtel ausschaben. Die Fettschublade hast du immer mit Alufolie und Vogelsand ausgelegt, sodass hier keine besondere Reinigung erforderlich ist.

Die Außenteile reinigst du am besten mit einem leicht angefeuchteten, hochwertigen Microfasertuch und wischst sie danach trocken.

Tipps zum Gasgrill 12

Übertreibe es nicht mit dem Reinigen deines Gasgrills. Es ist normal, dass Gebrauchsspuren sichtbar bleiben. Spezielle Reinigungsmittel sind in keinem Fall empfehlenswert. Auch gehören keine Teile des Gasgrills in die Spülmaschine.

Was ist bei der Standortwahl für meinen Gasgrill zu beachten?

Am besten steht dein Gasherd natürlich an einem geschützten, überdachten Ort im Freien. Falls du einen festen Garten-Standort für deinen Gasgrill vorgesehen hast, ist es sinnvoll, dort einen offenen Pavillon mit Schutz zur Wetterseite zu errichten. Günstig ist, wenn der Pavillon groß genug ist, dass sich dort auch einige Personen aufhalten können.

Solche optimalen Bedingungen wird ein Gasgrill jedoch nicht immer antreffen. Achte aber in jedem Fall darauf, dass er auch auf weichem Untergrund wie Rasen festen Halt findet und gerade steht. Wenn du keinen Pavillon hast, kann der Gasgrill außerhalb seiner Einsatzzeiten, im Gartenschuppen, im Wintergarten, in der Garage oder mit Schutzhaube an einem geeigneten Plätzchen draußen verbleiben.

Die Gasflasche benötigt jedoch besondere Aufmerksamkeit. Sie darf bei der Lagerung keinesfalls direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Eventuelle undichte Stellen könnten in Brand geraten. Auch Außenräume, in denen ein Wärmestau auftreten kann, kommen für ihre Lagerung nicht infrage.

Die Gasflasche benötigt einen ebenso luftigen wie schattigen Ort draußen, an dem du sie auf dem Boden und vorm Umkippen gesichert aufbewahren kannst.

Wie mache ich meinen Gasgrill winterfest?

Am Ende der Saison ist es Zeit, deinen Gasgrill einmal gründlicher mit Grillbürste, Grillspachtel und Mikrofasertuch zu reinigen. Auch hierbei werden keine Reinigungsmittel benötigt. Gewöhnliches Spülmittel kannst du aber sparsam einsetzen, nicht jedoch für Teile aus Gusseisen.

Diese werden jedoch gut eingeölt. Wichtig ist: Wo immer bei der Winter-Reinigung Wasser im Spiel ist, den Gasgrill sorgfältig zu trocknen. Die Gasflasche bewahrst du an einem gesicherten, gut belüfteten und schattigen Ort im Außenbereich auf. Gasschläuche und Druckminderer überprüfst du auf Funktionstüchtigkeit, montierst sie ab und lagerst sie beispielsweise im trockenen Keller ein.

Das gilt auch für Grillroste, Warmhalte-Ablagen sowie Zubehörteile von der Grillbürste bis zum Drehspieß. Bringe den Gasgrill selber an einen geeigneten Ort in einem Innen- beziehungsweise Außenraum oder einen geschützten Bereich draußen, stülpe die Schutzhülle darüber und freue dich auf die nächste Saison!

Kann ich meinen Gasgrill auch innen nutzen?

Für den privaten Gebrauch kannst du aktuell ausschließlich einen Gasgrill kaufen, der für den Außenbereich vorgesehen ist. Das hat im wesentlichen drei Gründe:

  1. Die Zündsicherung der meisten Gasgrills ist nicht für Innenräume zugelassen.
  2. In Innenräumen kann es zu einer gefährlich hohen Ansammlung von Kohlenmonoxid kommen. Eine Gefahr die du nicht unterschätzen solltest: Über 50 Prozent aller Vergiftungen mit Todesfolge gehen auf Kohlenmonoxid zurück.
  3. Beim direkten Grillen befinden sich die heißen Brenner unter dem Grillgut. Fetttropfen, die hier auftreffen und verbrennen, sorgen im Außenbereich für eine unwesentliche, im Innenbereich jedoch für eine erhebliche Rauch- und Geruchsbeeinträchtigung.

Tipps zum Gasgrill 13

Auch in Wintergärten, Gartenlauben oder Garagen darfst du deinen Gasgrill nicht nutzen.

Für den gewerblichen Bereich allerdings sind neben zahlreichen Prüf- und Wartungspflichten auch Druckregler mit Überdrucksicherung und thermischer Absperreinrichtung sowie Rauch-Abluft-Systeme vorgeschrieben.

So kannst du für den kommerziellen Einsatz beispielsweise von der Firma Bartscher so manchen Gasgrill kaufen, der für den Betrieb in geschlossenen Räumen zugelassen ist. Allerdings haben diese, für die professionelle Nutzung ausgelegten Geräte ihren Preis. Außerdem gilt die Innenraum-Zulassung nur für die gewerbliche nicht aber für die private Nutzung.

Gasgrills für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis sowie für unterwegs

Aus dem schier unüberschaubaren Angebot sollen dir hier einige Beispiele als Orientierungshilfe dienen: Den Anfang macht ein platzsparender Gasgrill, der sich besonders an Anfänger richtet. Er stammt von der Traditionsmarke mit Umweltbewusstsein Enders.

In einer trendigen Optik mit klaren Linien und einem Kontrast-Spiel aus Schwarz und Stahl-Grau präsentiert sich der Gasgrill Chicago 3 zum günstigen Preis. Er ist für Pärchen ebenso geeignet wie für kleine Gesellschaften und verfügt über drei Edelstahlbrenner unter dem dreigeteilten Edelstahl-Grillrost. Ein passendes Gussrost kannst du auf Wunsch ebenso zusätzlich anschaffen wie einen Edelstahl-Grillspieß inklusive Motor und zahlreiches weiteres Zubehör.

Letzte Aktualisierung am 25.05.2019 um 04:03 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Zu den Highlights gehören zudem eine doppelwandige Edelstahlhaube mit Thermometer, ein Warmhalterost aus Edelstahl, abklappbare Seitenelemente sowie eine entnehmbare Fettschublade. Selbstverständlich findet die Fünf-Kilogramm-Gasflasche während des Betriebs im Unterschrank Platz, der allerdings leider – kleiner Wermutstropfen – nur von lackierten Türen verschlossen wird.

Ein Gasgrill für Fortgeschrittene, der auch Profis begeistern kann, stammt aus dem Hause Rösle und trägt den Namen BBQ-Station Videro G4-S. Vier Edelstahl-Hauptbrenner leisten hier zusammen satte 14 kW. Dazu kommen ein 3,0-kW-Seitenbrenner sowie eine 3,5-kW-Steak-Zone, die es auf ganze 800 Grad Celsius bringt. Über 3.000 cm2 Grillfläche vom Gussrost bedeckt und die robuste Haube ist mit einem Glaseinsatz für den ungehinderten Blick nach drinnen ausgestattet.

15,00 EUR

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Klein, günstig und vor allem mit einem Gesamtgewicht von neun Kilogramm tragbar ist der Activa Tischgasgrill Crosby. Er kann mit Gasflaschen oder über einen optionalen Adapter mit kleinen Kartuschen betrieben werden. Trotz kompakter Abmessungen bietet er 48×35 cm Grillfläche auf einem zweigeteilten Gussrost und einen 3,4-kW-Brenner.

Zwei Brenner wären günstiger, würden das Gerät aber deutlich über zehn Kilogramm bringen und es weniger transportabel machen. Eine preiswerte Lösung für unterwegs, die zudem mit abklappbaren Seitenteile sowie einer Thermometer-Haube ausgestattet ist.

Activa Tischgasgrill Crosby, 94 x 41 x 45 cm
ACTIVA – Gartenartikel
99,99 EUR

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Wo liegt der Unterschied zwischen einem Gasgrill und dem Holzkohlegrill

Häufig wird vertreten, dass auf dem Holzkohlegrill ein typischer, unverwechselbarer Geschmack entsteht. Dafür können höchstens der Rauch verbrannten Fetts, Kohlenstaub oder chemische Rückstände des Grillanzünders verantwortlich sein.

Tatsächlich kannst du auf dem Gasgrill ebenso schmackhaft grillen wie auf dem Holzkohlegrill. Der Gasgrill bietet dir nur den Vorteil, das auf ihm das Grillgut schonender gart und weit weniger dem Einfluss von Schadstoffen ausgesetzt ist. Aufbau und Handhabung sind zudem sauberer und mit deutlich weniger Aufwand verbunden. Dafür hast du am Gasgrill bedeutend mehr Möglichkeiten, must dafür aber zunächst eine etwas höhere Investition leisten.

Natürlich ist der Holzkohlegrill traditionell und gibt dir ein Gefühl von Ursprünglichkeit. Dieses Feeling ist jedoch mit jeder Menge Rauch verbunden, was nicht zuletzt zu handfesten Nachbarschaftskonflikten führen kann. Der Grillgeruch beim Gasgrillen mag auch den einen oder anderen stören, ist aber weitaus weniger ausgeprägt.

Außerdem solltest du beim Thema ‚laufende Kosten‘ bedenken, dass selbst größere Gasgrills an einem Abend kaum mehr Gas als für einen Euro verbrauchen, während du für eine Holzkohle-Session schon zwei bis drei Euro für Brennmaterial einrechnen musst.

Grill-Methoden mit dem Gasgrill

Direktes Grillen

Das direkte Grillen ähnelt dem Grillen auf einem Holzkohlegrill. Die Hitze des Brenners kommt direkt an das Grillgut. Vor der Nutzung solltest du deinen Gasgrill jedoch immer bei geschlossenem Deckel aufheizen. Das dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Erst wenn die Grillroste gut durchgeheizt sind, kann es also losgehen.

Indirektes Grillen

Auch beim indirekten Grillen ist es wichtig, zunächst deinen Gasgrill gut vorzuheizen. Unter den Bereichen jedoch, auf die du später dein Grillgut legen möchtest, bleibt der Brenner aus. Du brauchst für das indirekte Grillen also einen Gasgrill mit mindestens zwei Brennern.

Besser ist es aber mit drei Brennern zu arbeiten. So kannst du nur die beiden äußeren einschalten, um in der Mitte Fleisch oder Fisch aufzulegen. Jetzt schließt du den Deckel und lässt dein Grillgut von beiden Seiten indirekt grillen.

Pizza grillen

Einen Deckel benötigst du ebenfalls für das Pizza-Grillen oder Brot-Backen mit deinem Gasgrill. Hast du vor, diese Möglichkeit zu nutzen, solltest du einen etwas stärkeren Gasgrill kaufen, der bei geschlossenem Deckel eine Innentemperatur von über 350 Grad Celsius erreichen kann.

Außerdem ist ein niedriger Deckel vorteilhaft aber dennoch nicht unbedingt empfehlenswert, da du für viele andere Anwendungen einen höheren benötigst. Sinnvoller ist es hier, die optimale Oberhitze durch einen Backburner zu schaffen. Zur Vorbereitung heizt du deinen Gasgrill wie gewohnt auf. Für Pizza und Brot solltest du dafür ein wenig mehr Zeit einkalkulieren.

Inklusive Pizzastein ist dafür mindestens eine halbe Stunde erforderlich. Auch das Pizza Grillen findet bei geschlossenem Deckel statt.

Tipps zum Gasgrill 14

Salami oder Schinken solltest du erst in den letzten zwei Back-Minuten auf deine Pizza legen.

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Hinweis: Mit dem Pizzastein von Pimotti (in der 3cm Ausführung), konnten wir bereits selbst Erfahrungen sammeln. Hier gehts zum Blog: Pizzastein auf dem Grill oder Smoker Grill

Spießbraten grillen

Es gibt wohl kaum etwas Schmackhafteres als ein großes, saftiges Bratenstück. Zur Zubereitung eines Spießbratens auf deinem Gasgrill benötigst du natürlich einen geeigneten Drehspieß mit Motor. Außerdem sollten mindestens drei Brenner vorhanden sein, da du auch hier die Methode des indirekten Grillens anwendest.

Dein Spießbraten befindet sich also in der Mitte, während links und rechts die Brenner ihre Hitze abgeben. Das Spießbraten- oder auch Gyros-Grillen solltest du allerdings schon am Nachmittag beginnen. Bei einem Fünf-Kilogramm-Stück musst du nämlich von Garzeiten ausgehen, die über drei Stunden betragen können.

Hilfreich beim Grillen mit Drehspieß ist ferner ein Backburner. Ist er nicht vorhanden, solltest du für die letzten zirka 30 Minuten der Grillzeit auch den Brenner unter dem Spießbraten nutzen, um eine schöne Bräunung zu erreichen.

Smoken, Räuchern und Slow&Low Cooking

Selbstverständlich kannst du mit deinem Gasgrill ebenfalls räuchern, falls er mehr als einen Brenner aufweist. Dazu benötigst du eine kleine Räucherbox, die du aus Gusseisen, Edelstahl oder auch als Einweg-Variante mit abgedeckter Alu-Schale erhältst. Befüllt wird die Box mit Räucherchips und danach verschlossen.

Der Rauch kann durch zahlreiche Öffnungen austreten. Du legst die Box direkt auf die Brennerabdeckung des äußeren Brenners, den du aufgeheizt hast. Auf der gegenüberliegenden Seite der Grillfläche platzierst du eine Forelle, ein Schinkenstück oder ähnliches. Bei geschlossenem Deckel und moderater Brenner-Hitze werden sich die Räucherchips nach kurzer Zeit entzünden. Eventuell wirst du sie während des Räucherns erneuern müssen.

Die gleiche Anordnung gilt mit oder ohne Räucherbox auch für das Slow&Low Cooking. Den Brenner auf der einen Seite nutzt du dabei auf möglichst niedriger Stufe, während auf der anderen Seite das Grillgut langsam und schonend bei geschlossener Haube gart.

Dafür eignen sich besonders große, fett-durchwachsene Fleischstücke wie Schweineschulter oder Rinderbrust. Hier wirst du möglicherweise schon am frühen Morgen vor dem Grillabend mit der Vorbereitung beginnen müssen, da die Garzeiten je nach Größe des Fleischstücks 12 Stunden und mehr betragen können.

Fazit - Gasgrill kaufen

Ein gut aufgebauter, hochwertiger Gasgrill ist nicht mehr und nicht weniger als die Revolution des Grillens. Du hast hier ungleich mehr Möglichkeiten als mit Holzkohle, grillst aber sauber sowie bei erheblich weniger Rauch- und Geruchsentwicklung.

Wichtig ist, dass dein Gasgrill zu möglichst vielen Teilen aus Edelstahl besteht und günstiger Weise drei oder mehr Brenner bietet. Beim Grillrost haben Edelstahl und Gusseisen Vor- und Nachteile, die du für dich persönlich abwägen musst. Wie auch immer: Eine solide kleine Grillstation, die die meisten Anforderungen erfüllt, bekommst du schon ab etwa 200 Euro.

Welche Ausstattungsdetails du hier zusätzlich benötigst, hängt von deinen Ansprüchen sowie Budget-Vorstellungen ab. Bei einem Mindestmaß an Pflege sowie unter Beachtung einiger Sicherheitsaspekte kannst du dir so deinen idealen Gasgrill kaufen und viele Jahre daran Freude haben.